
26.8.2007Heute ist großer Ausflugstag. Da heißt es also um 8 aufstehen. Uffffz. Nicht so mein Ding. Naja geht schon. Kurz ein bisschen Frühstück reingedrückt und los gehts.
Am Treffpunkt angekommen stehen 4 Busse und jeder muss schauen, in welchen Bus er zu sitzen h

at. Dann gehts los Richtung Österlein. Sind zunächst in K
åseberga und schauen uns Ales Stenar an. Das ist sowas wie Stonehenge. Also ein paar Steine halt. Ist aber ganz nett und man kann ganz lustige Fotos machen.
In K
åseberga gibts auch lecker Fischchen aus der Fischräucherei und Strand mit ganz viel Gischt. Aber vorallem gibt es dort: WIND. Und zwar ganz viel davon, wie man in meinem Video sieht.
Unser Mentor und Bertreuer an diesem Tag ist ein kleiner Spaßvogel. Einmal muss er seine Informationsdurchsage unterbrechen weil sein Cousin anruft, dann weil seine Mutter anruft.
Außerdem gibt er uns die Tip

ps nicht von

den Klippen zu fallen und nicht in Schafsmist zu treten. Wenn er uns erklärt, wo wir gerade hinfahren, sagt er nur: This is K
åseberga, I don't know what's there but we'll find out. Und wenn er immer beim Einsteigen in den Bus Namen kontrolliert bekomme ich immer ein nettes: "Välkommen, Jägermeister" zu hören

. Also alles sehr lustig soweit. Gehen danach zu Glimmingehus, der ältesten nordischen Burg.

Dem Gebäude selbst kann ich nicht sehr viel abgewinnen aber die Führung ist wirklich interessant. Danach gehts dann auch bald heim und gegen 5 Uhr bin ich wieder in meiner Wohnung.
Dann gehts auch schon wieder los, denn ich möchte bei einem Typ vorbeischauen, der noch ein Fahrrad zum Verkauf übrig hat. Er wohnt ziemlich außerhalb von Lund, aber ich denke mir, das schaff ich schon zu Fuß, das ist ja nicht so weit. Wäre es eigentlich auch nicht gewesen. Letztendlich bin ich 1,5 Stunden (nur für den Hinweg) rumgeirrt, weil ich mich in dem Viertel verlaufen habe. Das war aber auch wirklich verzwickt. Es ist ein riesiges Viertel und alles hat nur eine Straße oder es führen nur Wege zu einem Haus. Wie in einer riesigen wohlbehüteten Kleingartensiedlung mit richtigen Häusern. Nachdem ich den Typ das 10. Mal angerufen und jemand auf der Straße angequatscht hab, hab ichs dann gefunden. Er, der Schwede Jan, hat mich dann noch auf einen Tee eingeladen und ich habe festgestellt, das er fast ohne Akzent Deutsch spricht. Jan hat mir dann erzählt, dass er 3 Jahre in Deutschland gelebt hat und nun Deutsch- und Musiklehrer an einer Privatschule ist. Das Fahrrad war für 350 SEK auch ganz ok und so habe ichs genommen und bin gleich damit heimgefahren.
Gegen halb 11 bin ich dann nochmal los für ein paar Stunden ins Wohnheim Spoletorp, da dort grad was los war. Haben ein bisschen gequatscht und irgendwann ging es auch von dort heim.

Mein Fahrrad, wird durch ein besseres Bild ersetzt, sobald ich eins bei Helligkeit mache.